Pro Bernd Hoffmann, Pro HSV
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Katja Kraus und Bernd Hoffmann gehören zum HSV
Ein Umbruch tut manchmal gut, wohl auch beim HSV, aber er sollte mit Bedacht und zum Wohle des Vereins ausgeführt werden und nicht dazu dienen Eitelkeiten einiger Umbrecher zu pflegen.
Zwei Facebookgruppen die HSV-Fans besuchen sollten
Katja Kraus und Bernd Hoffmann gehören zum HSV
HSV: Mainzer Karneval und Fans die man tauschen sollte
Es war kein schöner Sonntagabend, 2:4 gegen Mainz. Eigentlich bin ich immer noch sprachlos und was mich da noch sprachloser macht, sind diese selbsternannten Fans die sich im Matz-Ab Blog tummeln. Sie haben recht wenn sie von einer blödsinningen Niederlage reden, wenn sie sagen, dass die Mannschaft nichts reißt, wenn es wichtig ist.
Aber viele dieser “Alleswisser” haben überhaupt keinen Sieg verdient. Da wird gepöbelt und gepestet, da wird sogar der Blogschreiber, denn die Niederlage ganz sicher auch weh tut angegangen und beleidigt. Zitat: “sorry dieteer, aber du hast sie doch nicht mehr alle, oder ein anderes spiel geseen”.
Dieter Matz lässt Gäste in sein Haus, sicher es wird vom Abendblatt bereitgestellt, aber so etwas muß er sich nicht gefallen lassen und da sollte das Abendblatt auch einschreiten und langsam eine Registrierung einführen, evtl. sogar nur noch Kommentare unter richtigem Namen erlauben, vielleicht lernen die Leute dann wieder was Anstand heißt. Es ist ja nicht so das nur gegen Dieter Matzt gepöbelt wird, auch Spieler und Funktionäre, nicht nur der der Hamburger Mannschaft, sind dort Freiwild, aber das geht ja alles, so anonym hinter dem Rechner.
Manche dieser Schreiber erwecken sowieso den Eindruck, als wenn sie nur auf den Anpfiff warten um dann ihren Müll los zu werden, mit Fan sein hat das nicht mehr viel zu tun, dass ist nur noch virtuelles Aufwerten des eigenen Egos.
Ich hatte ja geplant zu dem Matz-Abtreffen am 18. März zu gehen, aber der Gedanke daran diese Leute dort zu treffen, diese Typen die im Blog über den “Blogfather” herziehen, dann aber dort stehen um ihm lächelnd die Hand reichen zu wollen kotzt mich so an, dass ich das wohl aufgebe.
Für heute ist erst mal Schluss, das Spiel will verdaut werden
Was läuft da bei Matz-Ab?
Matz-Ab, ein Blog des Hamburger Abendblatts von einem HSV Fan für HSV Fans. Ich lese ihn schon lange, fast von Anfang an und ab und zu schreibe ich dort auch. Es ist ein Blog in dem es manchmal heiß her geht, in dem Gerüchte gehandelt werden, in dem Weltklasse Trainer, Weltklasse Manager und natürlich Weltklasse Manager über ihren Verein diskutieren, ein Fussballstammtisch im Netz, ein Platz für Fußballbegeisterte und Fußball verrückte. HSV-Fans der ganzen Welt schreiben dort mit, Australien, Neuseeland, Holland, Schweiz, Bayern, alles vertreten und der Blogfather hat es im Griff so gut man ihn lässt. Dieter Matz schreibt mit dem Herzblut eines HSV-Fans, immer den Spagat zwischen Fan und Journalisten meisternd, mal mit mehr, aber auch mal mit weniger Erfolg.
Hat Scholle sich übernommen?
Dieter Matz macht Urlaub, seit dem 2. Januar des neuem Jahres und “Scholle” hat den Blog übernommen, hat er sich dabei selbst übernommen? Der Anfang, die ersten drei Blogs liefen noch gut, vernünftig geschrieben, Berichte die man lesen konnte, aber dann kam der Journalist durch, immer mehr der Auflagenjournalist und der HSV-Fan verschwand immer mehr im Hintergrund. Seine erste Schlagzeile lässt ja noch ein Schmunzeln zu: “Dieter taucht ab – Veh fordert Neuen” aber mit den Blog die in den letzten Tagen veröffentlicht wurden, die eigentlich nur neue Brände legen und keine Ruhe einkehren lassen, sieht das alles nicht mehr gut aus. Plötzlich werden alte Interna ausgekramt und als Insiderwissen verkauft. Herr Scholz glauben sie denn wirklich dass alle Fans blöd sind und davon nichts mitbekommen haben? Fan sein heißt auch mal den Ball flach halten und wenn die Situation ausgestanden ist, weiter Ruhe bewahren und froh sein dass der Verein die “Krise” gemeistert hat aber “Nicht so in Hamburg“, Hamburg ist ja die Pressehauptstadt und da muß man draufhauen.
Herr Scholz kritisiert im Moment jeden, Armin Veh, Bastian Reinhardt, Michael Oenning, er nimmt dazu Gesprächsfetzen und legt sie so aus, dass es Auflagesteigernd sein muss. Worte von Armin Veh, die eigentlich nichts anders gemacht haben als Bastian Reinhard zu schützen und Zeit und Verständnis für den Sportdirektor fordern, werden als Kriegserklärung Vehs ausgelegt. Michael Oenning sägt am Stuhl von Armin Veh, die Spieler haben so was angedeutet. Glückwunsch zu solch fundierten Infos.
Herr Scholz, da frage ich mich doch, sägen sie auch? Sägen sie an Dieter Matz oder gar am Matz-Ab Blog? Der gemeine Fan ist nicht dumm Herr Scholz und ihm fällt schon auf, dass sie der Säger sind und Unruhe in die Stadt bringen. Ich für meinen Teil werde einen Scholle-Ab nicht lesen, das ist mir zu platt.
Matthias Sammer kommt nicht, ja und?
Eigentlich ist doch gar nichts passiert, unser AR hat Matthias Sammer ein Angebot gemacht, er hat es abgelehnt, warum auch immer. Es spielt eigentlich keine große Rolle. So etwas passiert jeden Tag irgendwo. Angebote werden gemacht und auch abgelehnt. Alle die sich weit aus dem Fenster gelehnt haben schreien jetzt, aber warum schreien sie? Es ist doch nichts passiert. Keiner vom HSV hat gesagt das Matthias Sammer kommt, keiner hat sich aus dem Fenster gelehnt und etwas versprochen und noch besser, von Seiten des HSV war nach der AR-Sitzung Ruhe, die Ruhe die immer gefordert wurde und wird, also auch das alles richtig gemacht.
Es wäre gut wenn alle wieder auf den Boden der Tatsachen kämen und sehen würden, dass nichts passiert ist. Es gab hier noch keinen Matthias Sammer, es wird keinen geben. Aber es gibt die Mannschaft die wieder gewinnen will und diese Mannschaft ist jetzt wichtiger als ein Matthias Sammer.
Micha
Unser HSV, der DFB, Matthias Sammer und die Welt
Nur noch Getöse rund um den HSV und keiner hat Geduld
Am Dienstag war die AR-Sitzung des HSV, es ging auch um Matthias Sammer. Nach der Sitzung wurde ein klares Statement abgegeben, das ich hier mal einstelle.
“Der Aufsichtsrat befasste sich bei seinem ersten Zusammentreffen auch mit der Personalie Matthias Sammer, wie Alexander Otto bekannt gab. “Der HSV-Aufsichtsrat ist sich bewusst, dass Matthias Sammer noch beim DFB unter Vertrag steht. Sollte es eine Möglichkeit geben, in gegenseitigem Respekt und Einverständnis eine vorzeitige Freigabe von Matthias Sammer beim DFB zu erwirken, hat der HSV-Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, Herrn Sammer ein Angebot als neuer Sportchef zu unterbreiten. Wir sind von seiner konzeptionellen Stärke, der sportlichen Vision und seiner Leidenschaft im und für den modernen Fußball voll überzeugt”, sagte Otto.”
Da steht nicht Das Matthias Sammer schon unterschrieben hat, da steht auch nicht, dass Matthias Sammer unter Druck gesetzt wird vom HSV und trotzdem überschlagen sich Vermutungen, Gerüchte und ganz irre Geschichten. Egal ob HSV-Fans oder Fans anderer Vereine, Presse und Nichtfußballkenner, viele haben etwas zu sagen, oftmals komplett ohne tatsächliche Zusammenhänge.
Lasst uns doch ganz hanseatisch abwarten ob man eine Möglichkeit findet, Matthias Sammer, so er denn will, im gegenseitigem Respekt und Einverständnis bei DFB loszueisen.
Micha
Es ist nicht alles gut mit Ruud
Rutgerus Johannes Martinus van Nistelrooij oder einfach Ruud van Nistelrooy, was war das für ein Tag als er tatsächlich zum HSV kam, was ein Hype um den Superstar. Er war nicht mehr der fitteste, hatte bei Madrid nicht mehr viel gespielt und trotzdem wurde er mit offenen Armen in Hamburg empfangen. Er kam und er brachte seine Leistung und unvergesslich wird wohl das Spiel am 13. Februar 2009 in Stuttgart (Video) bleiben. Er kam und siegte, für sich, für den HSV, für die Fans. Er brachte uns Hoffnung und wollte Siegen. Er wollte mehr als die Mannschaft konnte, aber er ging immer wenn er spielte mit gutem Beispiel voran und hatte die Hamburger hinter sich, es wurde unser Ruud.
Jetzt stört ein Anruf die Harmonie, Real Madrid ruft und Ruud will zurück, seine Mimik drückt Heimweh aus und das Wissen das es wohl seine letzte Chance ist, nochmal etwas großes zu erreichen. Lippenbekenntnisse zum HSV sind auf einmal nichts mehr wert? Wird aus unserem Ruud ein Söldner? In den Foren sind geteilte Meinungen und nicht weniger seiner großen Fans, werden auf einmal zu seinen Kritikern, fast schon Hassern. Aus Ruud dem Idol wird Ruud der Söldner.
Auch mir würde es nicht gefallen wenn er wirklich geht, aber ich verstehe ihn, seine Träume, seine Wünsche. Man kann ja nicht sagen, dass Ruud von Nistelrooy alt ist, aber für diesen Sport reicht es nicht mehr lange und das weiß er. Abschied naht, ein Abschied von dem was sein Leben bisher ausgemacht hat, was ihm den allergrößten Spaß macht und es ist wohl ein bisschen wie sterben, das aufgeben zu müssen. Wenn man dann so eine Chance bekommt, einmal noch ganz oben zu stehen, vielleicht noch einmal um die Krone in der CL zu spielen und sich seinen Abschied so zu versüßen, wer würde es nicht versuchen?
Gibt es tatsächlich Fans, die es ihm übel nehmen würden, wenn eine saubere Lösung gefunden würde und er sich diesen letzten “Fußballertraum” erfüllen kann? Ich würde es ihm verzeihen und ihm sogar gönnen, dass er noch mal ganz oben steht und sich die Krone aufsetzen kann.
Micha
Es ist Wahlzeit in Hamburg und beim HSV

Wortschlacht im Radio und TV, Gefechte am Stammtisch in der U-Bahn und der Wohnstube am PC, Foren werden zu Werbeträgern für die Kandidaten und jeder aber auch wirklich jeder weiß etwas. Für die eigenen Favoriten ist man voller Lob, für die Gegner voller Häme.
Jeder versucht die Meinung des anderen zu ändern ohne zu wissen was der andere für eine hat und manche von denen die gestern noch A sagten, sagen heute B weil ein anderer, der gestern B sagte und heute für A ist, ihn aber überzeugt hatte das B besser ist. Schwer zu lesen? Gebe ich zu, aber genausso ist es doch im Moment.
Die Hamburger Politik ist dabei für mich nicht so ganz wichtig wie der HSV, da ich in Niedersachsen lebe und an der Hamburg Politik nicht aktiv mitwirke.
Aber nun zum HSV, viel wurde geschrieben in den letzten Wochen, die einschlägigen Foren waren voll von Wahlkampf und es wird fast schon aufgefordert geschlossen Kandidaten zu wählen wenn man einer der Fangruppen angehört.
Sicher darf man das, aber wollen die Fans des HSV das wirklich, wollen sie in Lager eingeteilt werden mit Sätzen wie, “Wenn du zu uns gehörst, dann wäre es schön wenn du die von uns bevorzugten Kandidaten wählst”.
Wir gehen also auf die Versammlung, langweilen uns bis zur Stimmabgabe, wählen und haben unsere Aufgabe erledigt? Ist das wirklich der Wunsch den manche Fangruppen haben, das Steuern der Fans?
Kann nicht sein oder? HSV-Fans sind mündige Bürger und mündige Bürger können abwägen und selbst entscheiden was das Beste für ihren Verein ist. Wenn Fangruppen schon Wahlwünsche haben, dann sollten sie die Pro- und Kontrapunkte für alle Kandidaten, sachlich ehrlich aufzählen damit die Anhängerschaft gut informiert ist und sich für ihre Kandidaten entscheiden kann. Das wäre Fankultur, die nur das Beste für den Verein will.
Kaum einer von denen die wählen ist so nah am Verein dran, dass er uns in Foren erzählen kann was intern wirklich passiert, aber viele wollen uns das weismachen, belegen das mit Berichten die sie im Netz zusammensuchen und werden zu Wahlkampfmonstern. Sie “müllen” die Foren mit ihrem angeblichen Wissen voll, deklarieren die Nachfragenden als “nichtwissende Honks” um ihre Ziele zu erreichen. Welche überhaupt, welche Ziele können Menschen die sich nur anonym im Netz bewegen haben? Gute?
Also für Sonntag ein Tipp von mir. Wir sind Hamburg, wir sind der HSV und nur die Hamburger Gelassenheit wird uns helfen vernünftige und ganz wichtig, eigene Entscheidungen zu treffen und die im Sinne eines gesunden HSV.
Micha
Der Fotolehrling wünscht ein besinnliches Fest
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so wie es seit langen ist, neigt man dazu ein Résumé zu ziehen. Es fällt anders aus als in den vielen Jahren vorher, ruhiger und sachlicher. Die Zukunftsplanung, an die man ja auch mit der Erfahrung der Vergangenheit heran geht, sieht diesmal ganz anders aus. Ruhiger, besinnlicher und kürzer.
Lange Zeit lief das Leben rund, mit den “Lebensüblichen” Höhen und Tiefen an die man sich gewöhnt, die man oft auch selbst mit produziert hat, manche bringen Freude, andere passieren mal so und dann gibt es noch den Frust, lebensüblich halt. Doch irgendwann kommt es anders und es wird ein Einschnitt im Leben. Eine Krankheit, die deinen Alltag verändert, die dich einschränkt und zu einem Behinderten macht. Dinge über die man früher nie nachdachte, wie zum Beispiel “Wie verträgt sich ein Rollstuhl und Bahnfahren?” beschäftigen dich, oder “Wie klappt das mit dem fotografieren wenn die Muskeln nicht mehr wollen?”
Es ist ja nicht so das mir Krankheiten fremd sind, schon gar nicht solche Krankheiten die die Muskulatur befallen, denn meine Frau hat schon seit Jahren MS, aber die Sichtweise war bisher eine andere, ich war für sie da, eine Stütze in Situationen, die sie nicht alleine bewältigen konnte. Doch plötzlich, eigentlich aus heiterem Himmel machen meine Muskeln nicht mehr mit, weil das Gehirn meint, das manche Nervenstränge Fremdkörper, Viren sind und gegen diese Nerven kämpft und Stück für Stück siegt das Immunsystem gegen den vermeintlichen Feind. Jeder Sieg bringt aber auch Verlust, Muskeln verlieren die Lust am arbeiten, bilden sich zurück und verkümmern und so wird aus dem Mann der eine Stütze für seine Frau sein will, ein Mann der auch eine Stütze braucht.
Es ist eine Erfahrung die schmerzt, aber mit der man sich arrangiert, Kompromisse eingeht und trotz allen Widrigkeiten zuversichtlich in die Zukunft schaut. Man macht weiter Pläne für die Zukunft, nicht mehr soweit im Voraus und anders als früher aber man plant und zwar so, dass trotz der Handicaps alles ruhig verläuft.
Dann, letzte Woche bekommt meine Frau Augenschmerzen und es dauert nur zwei Stunden bis sie auf dem linken Auge nichts mehr sieht, Krankenhaus, Untersuchungen, stationäre Behandlung. Nach 5 Tagen konnte ich sich wieder abholen, aber dass Auge arbeitet noch nicht wieder, ab morgen geht es weiter zu den Ärzten und aus dem Mann der gerade noch schwächer war, wird wieder der, der stützt.
Vieles bleibt auf der Strecke mit solchen Krankheiten, auch die Menschen um einen herum werden weniger, was viele verständliche Gründe hat. Viele Dinge vermisst man, sogar seine Job der auch auf der Strecke geblieben ist, es wird wohl in Frührente gehen. Aber trotzdem ist trotz Leere, trotz einem “abgespeckten” Leben” noch so viel da, noch so viel das Spass macht.
Zukunft wird nun anders geplant, eigentlich ist die Zukunft nur der nächste Tag und das Leben findet heute statt. Eigentlich ist es dann ja fast zu früh, dass ich allen Lesern, Freunden, Kritikern, Spammern, Malreinschauern ein frohes Weihnachtsfest wünsche und ein Gesundes 2011, aber nur eigentlich.
Achtet auf eure Gesundheit, ohne die wird alles anders anders.
Micha


