Alles neu auf www.Fotolehrling.de
Fotolehrlings Fototreff
Ich habe umgebaut, eine kleine Fotocommunity die maximal 50 aktive Fotografen und dazu Kommentierer haben soll. Die Beschränkung hat natürlich auch was mit dem Platz auf dem Server zu tun. Man muß ja nicht aufrüsten bevor es nicht nötig ist und ob es jemals nötig werden sollte wird die Zeit zeigen.
Informationen zu der neuen Seite
Fotografie ist ein Hobby für “Jedermann” geworden und viele dieser “Jedermänner” haben mit dem Kauf der Kamera das Wissen über die Fotografie mitgekauft. Sie melden sich auf Fotoportalen an und schreiben unter allen Bildern was sie alles anders gemacht hätten.
Übertrieben? Eigentlich nicht, denn so erlebe ich Fotoportale heute. In meiner Fantasie läuft dann ein kleiner Film ab, ich sehe Menschen die in einer Galerie Bilder ansehen, einen kurzen flüchtigen Blick auf die Werke werfen an den die Künstler lange gesessen haben und in denen sie ihre Seele öffnen. Diese Menschen in meinem Fantasiefilm schreiben auf die Wand neben, über und unter den Bildern mit fettem roten Stift, was sie über das Bild denken, oder nein, besser was sie alles anders gemacht hätten. Die Wände der Galerie sind voll von kurzen Sätzen in knalliger roter Farbe, sogar neben, über und unter dem Spiegel findet man Kommentare wie “Tolles Kleid”, “Die Augen sind mir zu unscharf” oder “in Schwarzweiß würde das sicher besser wirken”.
Eine komische Vorstellung? Ich finde sie nicht so abwegig wenn ich das Verhalten in Fotoforen sehe. Es geht heute nicht mehr um Aussage, es geht auch nicht mehr um das Bild als solches, sondern eher um das eigene Ego des Betrachters, dass man mit Besserwisserei aufwerten muss. Allerdings zieht sich dieses Verhalten durch alle Foren in denen diskutiert wird, egal ob es um Produkte, Bilder, Krankheiten, Filme oder sonst etwas geht. Die eigenen Befindlichkeiten sind wichtiger als das Diskussionsgut.
Hier möchte ich eine kleine Stille Ecke einrichten in der es anders ist, die es wieder erlaubt zu staunen und auch begeistert zu sein. Ich möchte das sich die Betrachter der Bilder mit den Bildern auseinander setzen, über das nachdenken was der Autor uns zeigen möchte, kurz gesagt, seht das Bild aus und mit den Augen des Autors und versucht seine Gedanken zu euren zu machen.
Was ich hier nicht dulden werde sind persönliche Angriffe. Man kann alles vernünftig regeln, man kann eigene Gedanken zu Werken anbringen, aber nicht zu Menschen die man nicht kennt. Wer meint hier Kleinkriege gegen andere User führen zu können, wird diese Plattform verlassen.
Anmeldung:
Bei der Anmeldung ist der reale Name mit anzugeben, Vor- und Zuname, diese werden auch jedem Mitglied gezeigt. Die gern genutzte Anonymität des Internets wird hier keinen Einzug halten. Wer hier mitmachen möchte steht mit seinem Namen dazu, wer das nicht möchte sollte auf die Anmeldung verzichten. Ich nehme mir auch die Freiheit die Daten der Benutzer bei Bedarf zu überprüfen. Sollten falsche Daten angegeben worden sein, werde ich den Zugang sperren.
Bildrechte:
Die Bildrechte an den hochgeladenen Bildern verbleiben natürlich im vollen Umfang bei dem Autor. Es dürfen nur Bilder hochgeladen werden, an denen der Autor alle Rechte innehat. Sollten Bilder auffallen, an denen der Einsteller keine Rechte hat (also z.B. irgendwo im Web geklaut), werde ich den Zugang des Benutzers sperren und den Eigner des Bildes über den “Diebstahl” informieren.
Texte:
Für eingestellte Texte gilt dasselbe wie für die Bilder, ausgenommen sind Texte, deren Nutzung mit Nennung der Quelle erlaubt ist. Sollten solche Texte genommen werden, ist die Quelle inkl. Verweis auf das Nutzungsrecht anzugeben.
Weiterverwendung von Bildern und Texten dieser Seite:
Alle Bilder und Texte, auch Forenbeiträge sind geistiges Eigentum des jeweiligen Einstellers und dürfen nicht ohne deren Genehmigung außerhalb dieses Portals verwendet werden, das gleiche gilt für die hier abgegebenen Kommentare unter den Bildern.
Anzahl der Benutzer:
Die Anzahl der aktiven Mitglieder (Fotografen-Accounts) ist auf maximal 50 festgelegt. Mehr User machen das Portal unübersichtlich. Bei Inaktivität von mehr als einem Monat (außer mit vorheriger Begründung) werde ich eine Erinnerungsmail versenden, mit der Frage ob noch Interesse besteht, wenn nicht, wird der User und alle seine Bilder gelöscht. Kommentare, Artikel und Forenbeiträge bleiben bestehen.
Nicht-Fotografen-Accounts:
Da es auch Menschen gibt, die sich gerne mit Bilder beschäftigen aber selbst nicht fotografieren wollen, wird es auch “Kommentierer”-Accounts geben. Die Regeln gelten natürlich auch für diese Mitglieder. Kommentierer zählen zu den “Nicht-Aktiven Fotografen” und belegen dadurch keinen der 50 Fotografen-Accounts. Allerdings wird die Anzahl der Kommentierer nicht höher als die der Fotografen werden.
Ein paar Stunden Cruise Days 2010
Die Cruise Days 2010 in Hamburg mit den Blueports, dass zweite mal das diese Veranstaltung stattfand in der für uns Hamburger schönsten Stadt der Welt. Naja, ein richtiger Hamburger bin ich ja nicht, aber ich habe die Stadt in mein Herz geschlossen, als “Meine Stadt” adoptiert und meine Lebensgefährtin ist ja immerhin eine echte Hamburger Deern, aus Barmbek. Auch wenn wir “nur vor den Toren Hamburgs wohnen” zieht es uns immer wieder in die Stadt und 30 km sind ja schnell überwunden. Schwieriger wird es wenn wir uns zu Fuß bewegen müssen, das geht bei uns beiden nicht mehr so gut, deswegen machen wir nur kurze Wege.
In der Cruise Days Woche waren wir zwei mal im Hafen, erst am Mittwoch abend für eine Stunde und dann am Samstag etwas länger mit einen Abstecher auf den Hamburger Dom, gut das es S- und U-Bahnen gibt, denn so konnten wir direkt von den Landungsbrücken nach St.Pauli fahren und auch wieder zurück, ohne die Beine zu überanspruchen:). Aber erst mal zum Mittwoch Abend.
Es ist schon faszinierend den Hafen blau illuminiert zu sehen, Michael Batz hat wieder eine imposante Lichtschau installiert.
Info: Alle Bilder werden größer wenn man darauf klickt. Rechts und Links erscheinen Pfeile zum durchblättern (Maus im Bild an den rechten oder linken Rand bewegen) .
Viel mehr gibt es vom Mittwoch auch nicht zu berichten, ausser dass trotz der späten Stunde noch sehr viele Menschen unterwegs waren und fast alle mit irgendeiner Kamera und viele davon mit Stativ, daher war es gar nicht so einfach Plätze für das eigene Stativ zu finden.
Der Samstag
Eigentlich waren wir verabredet, ein Freund aus dem hohen Norden wollte mit, aber der Zustand der Autobahnen lies das nicht zu. Ein Stau folgte dem anderen und so brach er seine Anreise ab und muss nun zwei Jahre warten bis er auf die Cruise Days kommen kann. Auch aus unserer Richtung war der Autoverkehr so ziemlich lahmgelegt, Stau von Maschen bis Harburg und natürlich in der City, also verzichteten wir auf das Auto und fuhren gleich mit der Bahn, was auch viel problemloser ist. Wir sind auch noch so losgefahren, dass die Bahnen noch Sitzplätze hatten. Ach ja, ab hier werden die meisten Bilder schwarweiß, da ich persönlich das oft mehr mag als Farbbilder, nicht das jemand denkt, ich hätte die Farbfilme vergessen:)
Die Landungsbrücken waren schon etwas voller und wir bewegten uns nur etwa 100 Meter nach rechte, bis zur Sedov der russischen Viermastbark, die als größte traditionelle Windjammer gilt. In Anbetracht dessen, dass wir die Auslaufparade sehen wollten hieß es für uns, Beine schonen und Kräfte sparen, trotzdem gibt es ein paar Impresionen, ein paar Bilder habe ich auf Hin- und Rückweg gemacht. Zuerst ein Kameramann des NDR, der sich mit Milch stärkt und sich dabei auf altem Weg, über das geschriebene Wort, informiert.
Dann begegneten wir einer Hochzeitsgesellschaft, die zur Feier des Tages eine Barkasse gemietet hatten, alle Gäste der Hochzeit und das waren ganz schön viele, liefen an einem langen Seil durch den Hafen bis zur Barkasse, klasse Idee wie ich finde den so konnte sich keiner verirren.
Dann war auch schon die Sedov erreicht und eigentlich waren viel zu viele Menschn dort (was ja zu erwarten war:) ), es war zu voll um die Fotos zu schießen die ich mir vorgestellt hatte, daher auch nur wenig davon.
Dann war es erst mal Zeit die Location zu wechseln, mittlerweile hatten wir auch Hunger, dass Frühstück war schon eine Weile her, also zurück zur Hochbahnstation und dann mit der U3 nach St. Pauli, rüber aufs Heilgengeistfeld in das Gewühl des Sommerdoms. Dort haben wir uns erstmal einen Platz zum ausruhen gesucht und etwas gegessen. Nicht zuviel, damit wir nicht müde werden. Wir gingen danach gemächlichen Schrittes eine halbe Domrunde bis zur Feldstrasse. Natürlich kam auch hier die Kamera zum Einsatz.
Knapp 4 Stunden waren jetzt schon vergangen und wir mussten uns auf den Weg zurück zu den Landungsbrücken machen, damit wir einen Platz bekamen an dem wir auch etwas sehen konnten. Mit der U3 ging es erst nach St.Pauli wo wir, bedingt durch die Bauarbeiten die zur Zeit am Baumwall stattfinden, umsteigen mussten. Mittlerweile waren die Bahnen auch voller und die Menschen ungeduldiger. In der Bahn zu den Landungsbrücken war auch eine kleine Familie eingestiegen, die Frau im Rollstuhl, ein Kind auf dem Schoss, der Mann fürsorglich um die Sicherheit der beiden bedacht. An den Landungsbrücken angekommen wollte jeder zuerst aus der Bahn raus, Rücksicht? Ein Fremdwort. Der Familienvater schob seine Frau mit dem Rollstuhl aus der Bahn, Marina und ich hielten dahinter Abstand, doch hinter uns wurde gedrängelt und geschoben und nicht etwas junge Leute, die ja manchmal unbedarft sind, sondern die alten von denen man eigentlich erwartet dass sie mitdenken. Rote Karte, Dunkelrot.
Aber egal, wir machten uns auf den Weg zur Plattform über den Landungsbrücken und bekamen auch noch einen realtiv guten Platz, von dem man zumindest geradeaus einigermaßen freie Sicht hatte und Fotos machen konnte, allerdings gab es erstal ein Handicap, “Regen”. eine Stunde lang kam Wasser von oben und die Kamera wurde nur mal kurz ausgepackt.
Kein Regenschirm dabei, keine Wetterjacke, Regen an Festtagen? Nicht in Hamburg oder?. Aber auch das haben wir überstanden, langsam wurde es wieder wärmer, auch weil die Menschenmassen dichter wurden und wir eingekesselt waren. Auf der Elbe nahm der Betrieb zu, es begannen die Vorbereitungen für die Auslaufparade, auch der Menschenstrom nahm zu und animierte mich zu einer Langzeitbelichtung des Betriebes auf der Brücke. 20 Sekunden. Es ist faszinierend zu sehen wie lange manche Menschen fast bewegungslos stehen und wieviel Energie in einer sich bewegenden Menschenmasse steckt.
Irgendwann begann dann die Parade, fast schon unerwartet ging es los. Meine Beine waren nicht mehr richtig bei mir, die Hände mussten erst wieder wach und die Kamera richtig eingestellt werden. Ein paar Bilder von denen ich meine man kann sie zeigen folgen jetzt. Natürlich sind noch etliche mehr auf der Karte gewesen, aber da brauche ich Zeit zur Nacharbeit.
Das war es dann vorest auch. Als die “Mein Schiff” auf unserer Höhe war haben wir zusammengepackt, damit wir noch eine einigermaßen leere Bahn bekommen, was auch geklappt hat.
Danke Hamburg für ein gelungenes Fest.
Bis bald
Plätze zum lernen
Das Netz ist voll von guten Seiten die mit Fachinformationen rund um die Fotografie gespickt sind, besser als ich es jemals kann und auch will, denn ich will ja fotografieren:)
Hier werde ich einfach Seiten listen die mir aufgefallen sind und auf denen ich immer wieder unterwegs bin.
____________________________________________________________________
Kwerfeldein lesen, Kwerfeldein genießen, Kwerfeldein lernen
____________________________________________________________________
Fotograf Das Magazin für Fotografie von Michael Kirchner
____________________________________________________________________



























