Fotolehrlings Notizzettel

Alt bedeutet nicht schlecht

Es war ein langer Tag, aber viel wichtiger es war ein schöner, wenn nicht sogar ein wunderschöner Tag. Ich war nervös, aber ich glaube nicht annähernd so nervös wie das Brautpaar und die Brautpaareltern, Tanten, Onkel und Freunde. Ich stand mittendrin und doch etwas abseits durch die Konzentration auf die selbst gestellte Aufgabe. Obwohl es ja ein langer Tag war, flog er an mir vorbei und erst heute bin ich am aufarbeiten, Eindrücke wirken und denn Tag im Geist noch mal Revue passieren lassen.

628 Bilder sind es geworden und eins, das im Moment mein Lieblingsbild der Hochzeit ist,  einfach weil es alles ausdrückt was gestern passiert ist, soll die Bilderserie die folgt eröffnen (Keine Angst ich werde nich alle 628 veröffenlichen) . Es wird ein paar Tage dauern bis die Serie vollständig ist, richtig bereit zum Bearbeiten der Bilder werde ich wohl erst morgen sein, heute bin ich nur angenehm müde.

Auf der Brücke

(Zu den Bildern, ein Klick auf ein Bild und es wird größer. Rechts und links im Bild erscheinen dann  Navigationspfeile zum Blättern wenn man den Mauszeiger im Bild auf die Ränder zu bewegt. Alle Bilder unterligen dem Urheberrecht. Die Verviefältigung, Verteilung oder Bearbeitung ist nur mit Zustimmung des Fotografen oder des Brautpaares gestattet.)

Ich habe beschlossen in diesem Blog nicht nur Bilder mit kurzer Beschreibung einzustellen, sondern euren Tag ein auch wenig aus meiner Sicht zu schildern.  Daher also ab hier von Begin an.

13:10 Uhr, um 13:30 Uhr war der Standesamttermin im Heinrich-Heine-Haus angesetzt und du Stefan standest, obwohl schon ein Großteil der Familie und Freunde anwesend war, alleine. Du bist in eine kleine Gasse gelaufen, das Handy in der Hand mit Blick auf das Display. 20 Minuten noch und die Braut war noch nicht da. Wie es in dir aussah kann man nur erahnen. Als du aus der Gasse kamst, war dein Blick nach unten gerichtet und ich nehme an eine Reflexion des Objektives lies dich aufsehen und versuchen zu lächeln.  Dabei entstand dann das folgende Bild, eher ein Schnappschuss, aber ich glaube er darf nicht fehlen in der Geschichte.

Dreizehnuhrzehn

Zwei Minuten später, für dich sicher nochmal eine Ewigkeit, kam sie angerauscht deine zukünftige Frau und deine Haltung änderte sich, die Schultern hoben sich und ein freudiges Lächeln überzog dein Gesicht.

Dreizehnuhrzwoelf

Zusammen

Zusammen, auf dem Weg in euer gemeinsames Leben mit einem Strahlen, dass das strahlen der Sonne weit übertraf. Ich wünsche euch, dass ihr so durch das Leben geht und das Strahlen des einen, die Sonne des anderen ist.

Die Braut

Es ist jetzt schon Montag  00:04 Uhr und ich schrieb ja eigentlich dass ich müde bin. 19 Tage sind noch Zeit, also erst mal eine Schlafpause und dann schreibe ich weiter.Gute Nacht an alle:)

Weiter geht es mit eurer Geschichte, Lüneburg, die Stadt die ihr für euer Ja-Wort ausgewählt habt war voll von Menschen und vor dem Heinrich-Heine-Haus hielt ein Reisebus nach dem anderen, aus denen Reisegruppen aus oder einstiegen. An der Stelle an der Kim aus dem Hochzeitsauto ausgestiegen ist, stand kurz vorher noch einer der Reisebusse und dieser stand sehr, sehr lange dort, so dass sich mancher schon Sorgen machte, ob Kim überhaupt direkt vor dem Heinrich-Heine-Haus aussteigen konnte. Aber  der Reisbus fuhr weg und die “Hochzeitskutsche” kam an, ein perfektes Timing. Ich weiß nicht ob ihr bemerkt wie viele der Touristen euch fotografiert haben, aber ich kann euch sagen es waren sehr viele, was aber auch verständlich ist, bei so einem so strahlendem Paar.

Vor dem Standesamt

In Lüneburg gibt es ja verschieden Häuser in denen Trauungen durchgeführt werden, eines der schönsten aber ist das Heinrich-Heine-Haus mit dem frühbarocken Trauzimmer das an diesem Tag auf euch wartete. Vor diesem Trauzimmer ist ein Wartesaal, der einen ganz eigenen Flair hat, den Besucher zurück versetzt in längst vergangene Zeiten. Als dieser Saal für eine kurze Zeit leer war, konnte ich euch einen Moment dahin “entführen” um ein Foto zu machen, das ich mir gewünscht habe. Ich lasse dieses Foto so aussehen, wie Fotografie vor langer Zeit aussah und wünsche euch dass ihr in eine genauso lange gemeinsame Zukunft vor euch habt.

Ewigkeiten

Als ihr wieder draußen wart, kamen eure Mütter in das Trauzimmer und bereiteten den Ringhalter vor. Eine liebevoll hergerichtete Sonnenblumenblüte, an der eure Ringe griffbereit angebracht wurden. Glaubt mir, es war kein leichtes, die Blüte so hinzulegen, dass sie Halt hatte und an so einem Tag ist das besonders schwer.

Die Ringe

Es wurde Zeit dass euer Wunsch in Erfüllung geht, der Wunsch als Ehepaar gemeinsam durch Leben zu gehen und vor einem Standesbeamten der wirklich einmalig ist nahmt ihr Platz wartend auf  diesen einen Moment, diesen einen Augenblick der euch vor den Augen der Gäste und der ganzen Welt zu einem  Ehepaar werden lassen sollte.

Im Trauzimmer

Einzigartige Momente

auch für die Großeltern

Was schreibt man über diese Momente? Nachfühlen kann sie nur der, der sie selbst erlebt, gefühlt hat und dessen Erinnerung daran nicht verblasst ist. Auf jedenfall gipfelten sie in eurem JA-Wort und ich nehme an, dass die Welt um euch für eine lange Weile versank.

Einfach nur schön

Alles Glück der Erde

Lautlose Worte

Statt Reis

Wenn die Augen sprechen

Prickelndes Glück

Nach der Trauung wurdet ihr  mit einer Wäscheleine empfangen und durftet erstmal zeigen, dass ihr das Abhängen der Wäsche gemeinsam meistert, Sekt und Seifenblasen (Reis werfen war dort nicht erlaubt) folgten, bevor wir uns auf in den Eckermannpark machten.

Wenn die Seele singt

Der Papa

Die Hochzeitzsgesellschaft

Brautpaar mit Eltern

Stefans Familie

Kims Familie

Die Standesamttischbesetzer

Spaziergang im Park

Gut erzogen

Verschleierer

Sich fallen lassen

Der Brautvater

Marina und Wolfgang, Stefans Eltern

Nummer Drei, Uwe

Ole aus Berlin

Lars

Tanzflächenschubser

Tanz

Friends I

Die guten Seelen

Morgen findet sie statt, die Hochzeit von Kim und Stefan und heute haben Marina und ich  die Location angeschaut in der die Feier stattfindet und schon mal ein paar Testfotos gemacht. Letzte Woche waren wir ja nur draussŸen unterwegs um ein paar  Stellen für die Aufnahmen nach dem Standesamt zu finden. So wie eine Generalprobe sein sollte hat es auch geklappt, oder besser, es hat nicht alles geklappt. Ich war sehr müde heute und habe mich vorher noch mal hingelegt, nur kurz, ca. 3 Stunden :) . Trotzdem waren wir gut in der Zeit um rechtzeitig zum verabredeten Zeitpunkt da  zu sein. Es ist ein kleiner Ort in dem sie feiern, aber ich habe es trotzdem geschafft erst mal zum falschen Tennisheim zu fahren, doch auch das haben wir geregelt bekommen.

Sicher ist sicher

Als wir am Ziel ankamen waren Kim und Stefan nicht da, sie besorgten noch etwas, aber Verwandte und Freunde die mit den Vorberitungen beschäftigt waren nahmen uns herzlich in Empfang. Ich packte die Kameras aus, bestückt mit den Objektiven die ich morgen hauptsächlich verwenden will und wollte gleich loslegen. Dazu wählte ich die Pentax, die ich ja am liebsten nehme und wunderte mich, dass sie so leicht war. Der Akku lag zu Hause im Ladegerät, Generalprobe. So wurde die Samsung die Hauptkamera für den heutigen Tag und genau das was ich vermeiden wollte, Objektivwechsel waren angesagt.

Aber sonst lief es eigentlich ganz gut und ich weiß so ungefähr was mich morgen erwartet. Hier jetzt ein paar Eindrücke. (Wie immer, ein Klick auf ein Bild und es wird groß)

Haben wir wirklich an alles gedacht?

Das kennt jeder, oder? Nochmal alles durchspielen, überlegen ob man wirklich an alles gedacht hat, die Antwort werden wir alle erst morgen wissen.

Konzentration bei der Vorbereitung

Konzentration

Wenn wir Männer so gucken, heißt das nicht das wir keine Lust haben oder das wir gelangweilt sind, nein…, das ist der Ausdruck höchster Konzentration!!!

Für die Musik ist gesorgt

Die Musikanlage ist angeschlossen und damit ist der Grundstein für gute Stimmung gelegt.

Noch einmal schlafen.....

Noch einmal schlafen, dann ist es soweit. Die Frage vor so einem Tag ist nur, kann man denn schlafen?

Café Olé

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit und damit alle wachbleiben, gibt es Kaffee

Eine Dekorationskünstlerin

Der feierliche Rahmen wird abgesteckt, in feiner Handarbeit.

Einfach nur Ja sagen

Stress? Nein, oder doch?

Nur nicht die Übersicht verlieren

Warten

Das war es erst mal für heute, natürlich waren es ein paar mehr Bilder und natürlich sind die Originale alle in Farbe, aber die Farbe kommt morgen mit dem Ja-Wort. Stefan und Kim dürften mit den Vorbreitungen für heute auch fertig sein und sehr müde. Ich wünsche euch eine Gute Nacht.

Micha

Stell dir vor du findest in einem winzigen Eck des weltweiten Netzes eine kleine relativ junge Fotocommunity, die noch nicht viel Nutzer hat, fast familiär wirkt. Bilder kannst du nur in 1000px Auflösung hochladen, aber was solls, du machts mal mit.

Irgendwann entdeckst du dort ein Bild und stellst fest es sieht in klein schon gut aus und schaust es dir in Groß an. Klasse Werk, mit ein paar Ungereimtheiten die es schon als Montage erscheinen lassen. Du fragst nach, bekommst aber keine vernünftige Antwort.  In der Zwischenzeit ist dir aufgefallen das du meinst das Bild zu kennen, zumindest einen Teil davon und richtig es ist noch gar nicht lange her, da hast du es gesehen. Also wird der Ersteller damit konfrontiert, nach etwas Winden gibt er es zu, mit dem Einwand: “nur testen zu wollen ob die User auch aufpassen würden”. Das Bild hat er dann gelöscht.

Mißtrauisch bist du geworden und schaust weiter und dann entdeckst du noch so einen Test, noch so eine Montage mit Teilen, falsch..  mit 90 Prozent des Originalbildes eines AFP-Fotografen.

Unter keinem der Bilder stand der Name des Fotografen unter keinem der Bilder das es Montagen sind, erst nach mehrmaligem Drängen wurde das zugegeben, beiläufig mit viel bayrischer Ironie.

Es sind dort nur ein paar wenige “Fotografen” aktiv, von denen ein Großteil das “Ausleihen” der Bilder einfach ignoriert, vielleicht weil ihnen das tatsächlich egal ist, vielleicht aber auch, weil der Ausleiher der Bilder einer der Admins dieser kleine Fotocommunity ist.

Ach ja, ich habe um die Eliminierung meines Accounts gebeten, bevor dieser auch geklont und bearbeitet wird…

Und so geht es zu Ende eine letzte Mail und das wars :)

Auszug der Beziehungsendemail: (natülich ohne Namen und Hinweise auf Schreiber und Community)

Und zufrieden

Hallo großer Aufpasser ,

is scho guart :-D .Egal ,mir gehts wo vorbei .Ich denk an Dich .Wünsch dir weiterhin viel Erfolg bei XXXXXXX.

Nur eins ,die Bilder wo i hab ,sind scho meine ,darfst gern weiter suchen .Wenn man Zeit hat ,also brav weiter suchen .

Weitere Unterhaltungen können wir uns sparn .Aber als Admin kann i Dich nicht irgnorieren ,ich muß ja schaun ,das es den Leuten gut geht .

Ende

Auszug Ende und Ende

Doch nicht ganz Ende, es folgte Löschung der angesprochenen Bilder, Löschung des Themas im Forum,  also ein komplette Verwischung der Spuren. Das die Bilder erst mal weg sind finde ich gut, obwohl ich nicht glaube dass sie nicht doch wieder auftauchen, aber was da nocht passiert ist schon fraglich…

Der Kommentar eines User auf der Plattform zu den Vorfällen:

Jetzt wo der Server gut Läuft,
und auch mal ein Scherz in der Shootbox gemacht
wird,regt sich,ich sage mal,ein “Moralapostel” auf,
und bringt wieder Unruhe rein.

Vielleicht gibt es ja Menschen die es als Ehre ansehen wenn ihre Bilder “ausgeliehen werden”

Vorbereitungen für den 21. August

Hochzeitsvorbereitungen, auch für den Fotografen. Zusammen mit dem Paar Plätze ansehen für den großen Tag, auch Ausweichplätze falls es regnen sollte. Ein paar Testbilder, verschiedene Tonungen zum auswählen für später. Wobei es natürlich nicht alles Monochrom werden wird :) . Aber die monochromen Bilder  sollen dann schon alle in einem Stil sein und wenn man vorher weiß wie, wird es an dem Tag, am dem alle nervös sein werden einfacher.

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Unsere Welt ist immer für Überraschungen gut und oft angenhme Überraschung. Das Foto des Tages läuft ja auf Album weiter und das Thema über das ich hier berichte lautete Original und Fälschung. Heute Nacht, genau eine Minute nach Mitternacht (genau eine Minute zu spät, stimmts Steffi :) ) stellte Steffi ihr Werk ein (die linke Seite im nachfolgenden Bild). Wow dachte ich, heftig gut was sie da gemacht hat. Das Original, nach dem sie gearbeitet hat findet ihr hier, (Demi Moore für Helena Rubinstein auf http://www.beautyspion.de/spionneu/wp-content/uploads/2008/09/helena-rubinstein-replasty-demi-moore.jpg)

Steffis Werk(Klick zum vergrößern)

Ich dachte sofort  ich versuche mal ein wenig nachzuarbeiten (nicht weil ich es schlecht fand, sondern so gut) , gedacht… getan. Das Resultat habe ich Steffi gleich zukommen lassen (die Version hier ist ein wenig anders) und werde hier mal die Bearbeitungsschritte zeigen, sobald ich das ok von ihr habe:) … OK ist da :)

Zuerst mal zu der Geschichte des Fotos, es ist eine Gemeinschaftsarbeit von den Schwestern Steffi und Sylvi, die beide auf Album.de vertreten sind und beide viel Spas an der Fotografie haben, finden könnt ihr Steffi und die Sylvi wenn ihr folgende Links anklickt.

Steffi auf Album

Sylvi auf Album

Nebenbei bemerkt, Album findet man jetzt auch auf Facebook mich aber nicht auf Album und Facebook. )

Aber zurück zu den beiden Fotografinnen, in ihrem Profil auf Album könnt ihr ein wenig mehr über die beiden erfahren, darum werde ich es hier nicht wiederholen und wenn ihr auf Album richtig lest, werdet ihr merken das die ganze Familie irgendwie mit der Fotografie verstrickt ist, Fotoverrückte… das mag ich.  In den Kommentaren zu dem Bild, besonders natürlich in Steffis Kommentaren findet ihr auch die ganze Entstehungsgeschichte.


echte Fälschung von steffi1983 – Album.de

Jetzt aber zu den Bearbeitungsschritten um die Steffi mich gebeten hat und die ich gerne weitergebe.

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Die Cruise Days sind vorüber, eine paar Tage schon. Ein paar Bilder habe ich ja schon bearbeitet, andere müssen auf der Platte “reifen”. Vielleicht kennt ihr das auch, nach dem die die Originale von der Kamera auf die Festplatte gewandert sind und die erste Durchsicht stattgefunden hat, ist man gar nicht so zufrieden mit den Bildern und braucht Abstand. Das Gesehene wirkt noch nach, die Verbindung zwischen dem Bild und dem Gesehenen besteht zwar, aber die Bilder der Erinnerung sind noch viel aussagekräftiger, gewaltiger und das aufgenommene Foto kann da gar nicht mithalten, kann überhaupt nicht in Konkurenz zur Erinnerung treten. Erst wenn die Erinnerung ein wenig verschwimmt und die Bilder sie wieder auffrischen kann, dann werden die Bilder wahr und sind bereit bearbeitet zu werden.

Das reicht an Bildern So werde ich jetzt ab und zu ein neues Bild unter diesem Artikel posten, manche wie gesehen, manche wie gewünscht und manche einfach anders. Auf zu neuen Taten.

Micha

Eine Hochzeitsgesellschaft angeseilt auf dem Weg zu einer Barkassenfahrt. .

Eine Hochzeitsgesellschaft angeseilt auf dem Weg zu einer Barkassenfahrt.

Wedding Day

Kleine Seeleute ganz groß auf der Sedov

Kleine Seeleute ganz groß auf der Sedov

Sedov

Murmansk

Entfernungsüberwindungshilfe

Baldessarini

20 Sekunden auf der Überführung an den Landungsbrücken

20 Sekunden auf der Überführung an den Landungsbrücken

Eigentlich ist dies ja ein Fotoblog, naja so ein kleiner, persönlicher. “Eigentlich..”.

Eigentlich wäre ich jetzt auf der  Geburtstag meiner “Stiefschwiegertochter”. Sagt man das so? Auch wieder “Eigentlich”.

Eigentlich lasse ich mir keine Chance zum fotografieren entgehen. Nochmals “Eigentlich”.

Aber heute ist alles anders, aber nicht gut anders, sondern ein Einschnitt, ein anderes Anders. Letzten Samstag war ich ja noch auf den Cruisedays, habe es auch geschafft ein wenig herum zu laufen, ein paar Dinge zu sehen, ein paar zu fotografieren. Für meinen Geschmack waren Tolle Bilder, nette Bilder und viel Müll dabei, aber das kennen ja viele Hobbyfotografen.

Heute waren mehrere Termine geplant, einmal Hagenbeck mit Freunden. Im Lauf der Woche merkte ich schon, dass mein Gehvermögen sich rapide verschlechterte und ich nur noch langsam vorwärts kam. Also den Termin abgesagt,  man will ja kein Hindernis für die anderen sein. Ausweichtermin: Fotos auf der Einschulung von Mia, wenig Laufen, wenig Bewegung dachte ich mir, sollte also gehen. Heute morgen mit Schmerzen aufgestanden, die Beine fast taub aber heftiger Schmerz. Ich bin ja drauf vorbereitet, also durchhalten und hin zur Einschulung.  Feststellung:  Fotografieren mit Schmerzen auf wackeligen Beinen zwischen vielen Menschen die sich permanent bewegen ist fast unmöglich. Die Konzentration liegt nicht auf dem Foto, sondern in den Versuchen gerade stehen zu bleiben. 80 Fotos gemacht, wenn 10 zu gebrauchen sind ist das sehr viel.

Gegen 12:30 Uhr waren wir wieder zu Hause und ich musste heftig auf die Zähne beissen, die Schmerzen wurden schlimmer, zu mindest fühlte es sich so an. Versucht zu liegen, ging nicht. Geburtstagsparty abgesagt, aus dem Gedanken heraus dort nur Störfaktor zu sein und außerdem sind da 2 hohe Treppen mit vielen Stufen. Treppen sind zu einem Problem geworden. Jetzt warte ich, dass die Schmerzen aufhören und ich wieder Fotografieren kann.

Warum ich das schreibe, wenn es doch eigentlich nicht zu Fotografie gehört? Weil es eigentlich doch ein bischen dazu gehört, weil man mit einem Gesunden Körper doch mehr machen kann und weil ich mich ärgere, dass es von meinen Ärzten einen Vorschlag zu einem “Behandlungsversuch” gibt, ( mit Medikamenten die für meine Krankheit (CIDP) als “Off-Label-Use” gelten) aber die KK ewig braucht das zu genehmigen, wenn überhaupt….

Manche Tage sind einfach nur….

Aber es kommen wieder bessere, “Eigentlich”.

Micha

Es sind die kleinen Dinge die einen freuen.

Ich war ja auf den Cruisedays, Mittwoch und Samstag letzte Woche. Sonntag las ich dann im Hamburger-Abendblatt, dass es einen Fotowettbewerb dazu gibt. Da kannst du ja mal mitmachen dachte ich mir und habe auch Bilder eingeschickt. Gestern bekam ich einen Anruf, mein Bild sei für die Endrunde ausgewählt, es ist unter den “besten”  12.

Alltag aufgehellt:)

Hier geht es zu den 12 Bildern, aus denen die Leser die besten wählen

meins ist die Nummer 10.

Mögen die besten gewinnen.

Micha

Eine neue kleine Serie, geschossen am Samstag während der Cruisedays, nicht alle haben mitgefeiert, nicht alle waren fröhlich.

Ich wollte erst zu jedem Bild etwas schreiben, aber dann dachte ich mir, es ist vielleicht besser wenn man dem Betrachter keine Gedanken vorgibt. Wie immer, ein Klick auf ein Bild macht es größer.

Micha